Sonntag, 8. Januar 2017

Erfahrungsbericht saal- digital, hier Wandbilder

Durch eine Aktion konnte ich die unterschiedlichen Wandbilder von saal- digital testen. 


Ich entschied mich für 4 verschiedene Ausführungen in der Größe von 10x15cm.

Die saal- digital Software muss zunächst installiert werden, sie ist übersichtlich und einfach zu bedienen. Bei Fragen gibt es verschiedene Möglichkeiten mit dem Kundenservice in Kontakt zu treten, auch diese Möglichkeit ist sehr übersichtlich gestaltet.

Der Versand geht zügig und es besteht die Option zwischen verschiedenen Zustellern zu wählen, für mich ein Pluspunkt.

Alle Motive habe ich in s/w drucken lassen, sie entstanden aus einer Serie und sind daher vergleichbar. Leider kann ich die vollständigen Motive nicht veröffentlichen (Persönlichkeitsrecht).

Es gibt insgesamt 6 verschiedene Wandbild Optionen: 
Alu- Dibond, Hartschaumplatte, Acrylglas, Fotoleinwand, GalleryPrint sowie Alu- Dibond Butlerfinish ®.

Meine Testbilder, die oberen beiden haben eine Aufhängung, die unteren keine.

Alu- Dibond und den GalleryPrint kenne ich auch von anderen Anbietern, daher kann ich unmittelbar vergleichen.
Alu- Dibond Butlerfinish ® ist zum zweiten Mal von saal- digital dabei und abschließend habe ich die Hartschaumplatte getestet. Die Leinwand und das Acrylglas habe ich nicht getestet.


1. Alu- Dibond: 
Im direkten Vergleich zu einem anderen Anbieter ist die Qualität unerwartet wesentlich besser. Die Druckwiedergabe erhält ein mattes, seidiges Finish und die Tiefen/ Lichter werden sehr detailreich dargestellt.

Ausschnitt Alu Dibond
2. Hartschaumplatte: 
Das Druckergebnis ist vergleichbar mit Alu- Dibond, in der Haptik nicht ganz so seidig, aber merkbar weich und angenehm. Auch hier eine sehr detailreiche Darstellung und eine sehr edle Anmutung.

Ausschnitt Hartschaumplatte, das Muster ist von einem Jeansstoff
3. GalleryPrint:
Dieser besticht durch seine Hochglanzdarstellung, mit einer satten schwarz- Wiedergabe und einer schicken Tiefenwirkung. Ein Nachteil: Die Oberfläche spiegelt, was je nach Ausleuchtung und Lichteinfall nachteilig sein kann. Dies ist auch bei anderen Anbietern so, dennoch sind diese Wandbilder mit die edelsten, leider aber auch die empfindlichsten (Kratzer beim Abstauben sind möglich, der Transport sollte immer mit absoluter Vorsicht erfolgen).

Kontrastreicher GalleyPrint, aber auch anfällig für Staub und Kratzer
4. Alu- Dibond Butlerfinish ®: 
Hier wird auf eine gebürstete Aluminiumplatte gedruckt. Das Ergebnis kann extrem edel aussehen, wenn man das richtige Motiv wählt. Weiß wird nicht gedruckt, daher sind alle weißen Flächen blankes, leicht schimmerndes Aluminium. Empfehlenswert in jedem Fall für ästhetische schwarz- weiß Aufnahmen, bei denen das Weiß in einem dezenten, sehr hellen grau schimmern darf.

Alu- Dibond Butlerfinish ®, die gebürstete Oberfläche ist gut zu erkennen
Preis: 
Die Preise lagen zwischen 6-12 Euro pro Wandbild plus 3,95 € für die Aufhängung (hier Aluminiumschiene- diese ist ca. 10cm lang und mittig auf der Rückseite angebracht). Für mein subjektives Preis/ Leistungsempfinden empfinde ich die Preise recht "unausgewogen". Bei aufgerundeten 10 Euronen inkl. Aufhängung der Hartschaumplatte im Vergleich mit 13€ für den GalleryPrint (der augenscheinlich wesentlich aufwändiger in der Fertigung scheint) und beide letztendlich im digitalen Druckverfahren erstellt weiß ich nicht, ob es da auch günstiger ginge. Für professionelle Fotografen gibt es ein Programm mit Rabatten von 10% (steigerbar bis 40% nach Umsatz). Das mag für den ein oder anderen Profi interessant sein, grundsätzlich fände ich jedoch eine Staffellung des Preises nach Menge interessanter.

Aluminiumschiene, ca. 10cm, mittig auf der Rückseite
Fazit:
An der Qualität gibt es nichts zu beanstanden. Die Drucke sind brilliant, die Materiaien hochwertig. Die Preisunterschiede zwischen den Materialien erscheinen mir subjektiv recht gering und dadurch je nach Wahl im endgültigen Preis etwas zu hoch.
Die Software ist einfach zu bedienen und die Herstellung und der Versand waren innerhalb von 4 Werktagen abgeschlossen. Die Verpackung war exzellent. Letztendlich wirken alle Drucke sehr edel und wertig. Hier muss jeder Fotograf im Vorfeld wissen, welche Wirkung er erzielen will: Tiefe, starke Kontraste und Hochglanz= eher GalleryPrint, Haptik und zarte Anmutung= eher Hartschaumplatte oder Alu Dibond. Metallische Wirkung, eine eher kühle Darstellung/ Stimmung= Alu- Dibond Butlerfinish ®. Falls das Gewicht eine Rolle spielen sollte: Die Hartschaumplatte ist am leichtesten, der GalleryPrint am schwersten. AluDibond und Alu- Dibond Butlerfinish ® liegen dazwischen.

Hier noch der externe Link zu @saaldigital:
www.saal-digital.de


Mittwoch, 4. Januar 2017

Rauchfotos (oder ich sehe was, was Du nicht siehst... oder doch?)

Nachdem mein erstes "Rauchshooting" alles andere als erfolgreich war hat es mit diesem zweiten hier schon ein bisschen besser geklappt.

Als Rauchquelle dienten mir 2 Räucherstäbchen
Normalerweise bin ich ja ein großer Freund der "available- light"- Fotografie, d.h. ich versuche immer ohne Blitz, nur mit dem verfügbaren Licht, zu arbeiten. 
"Der Raucher"
Durch die Rauchbilder musste ich nun einen kleinen Schritt in Richtung Blitzfotografie wagen... Meine Ausleuchtung bestand aus 2 Strahlern und meinem Blitz der zur Kamera gehört. Mit einer externen Blitzmöglichkeit wäre vermutlich alles einfacher gewesen.
"Dia de los Muertos"
Für den Anfang finde ich die Ergebnisse schon einmal recht gelungen. Was mich aber am meisten gefreut hat, waren die Bilder, die ich in manchen Schwaden wahrgenommen habe. Lass Dich nicht von den Titeln irritieren, sie spiegeln lediglich meine Wahrnehmung wieder und vielleicht siehst Du etwas ganz anderes darin.
Farbexplosion
Eine experimentelle Farbumkehrung kann auch ihre Reize haben.
Farbumkehrung


Donnerstag, 8. Dezember 2016

DIY Badebomben

Ein sinnliches Geschenk, nicht nur zu Weihnachten: DIY- Badebomben, sprudelnd und hautpflegend Dank Babyöl und Natron.

Die fertigen Badebomben
Als Form nutze ich Mini- Muffinformen aus Silikon, so bekomme ich aus dem Rezept insgesamt 12 Badebomben heraus.

Das Rezept enthält je nach Öl tatsächlich nur lebensmitteltaugliche Zutaten. Beim Verschenken sollten die gewählten Zutaten eventuell mit aufgelistet werden, damit Allergiker keine Überraschung erleben. Auch ist die optionale Variante mit ätherischen Ölen zum beduften sparsam einzusetzen und ggf. auf die persönlichen Bedürfnisse des Geschenk- Empfängers abzustimmen.

Die Badebomben ergeben ein sprudelndes Ölbad und das enthaltene Natron soll die Haut weich und geschmeidig machen- überhaupt ist Natron unfassbar vielseitig, es lohnt sich auch die Suche nach anderen Rezepten.

Das Rezept für 12 Badebomben, je nach gewählter Form:

60g Maisstärke
240g Zitronensäure (Pulver!)
240g Natron
80- 90g Öl Babyöl, optional Mandelöl oder ähnliches


Zum Schluß wenn gewünscht:
Lebensmittelfarbe zum Einfärben
Mehrere Tropfen ätherisches Öl nach persönlichem Geschmack (naturrein!)

Das verwendete Mixgerät muss trocken sein- Wasser würde zu einer sprudelnden Reaktion mit dem Natron führen und macht die Masse unbrauchbar!

Alle Zutaten bis auf die Lebensmittelfarbe werden nun vermischt. Ich hatte nur grobe, kristalline Zitronensäure, da ich allerdings auch mit einem Thermomix gearbeitet habe spielte das bei der Zubereitung keine Rolle. Ohne Thermomix die Zitronensäure ggf. vorher in Pulverform bringen (Mörser, Standmixer o.ä.).
Im Anschluß alle Zutaten gut mixen.

Wer über einen Thermomix verfügt: Ich habe zuerst die trockenen Zutaten für 5-10 sek. auf Stufe 8/9 pulverisiert und dann das Babyöl hinzugegeben und noch einmal 20 sek auf Stufe 3/4 vermixt, die Masse muss wahrscheinlich heruntergeschoben werden- 20 sec., weil ich so gern dabei zuschaue ;)

Die Mixtur hat eine gute Konsistenz, wenn man sie wie Sand formen kann. Beim leichten zusammendrücken würde sie wieder auseinanderbröseln, das ist normal. Wenn es jedoch zu bröselig sein sollte hilft ein bisschen mehr Öl.

Die Masse habe ich aufgeteilt und die erste Hälfte in eine große Schüssel gegeben. Erst dann habe ich das ätherische Öl und die Lebensmittelfarbe (ich benutze die Tuben von Dr. O. und es funktioniert gut, andere Lebensmittelfarben habe ich nicht getestet) aufgeträufelt. Zwecks Farbeffekten habe ich alles nur so grob vermengt, dass von allen Farben noch etwas zu sehen war (weiß von der Masse, gelb, rot und bereits ein bisschen orange durch das vermischen).

Mini Muffinförmchen aus Silikon
Zum Schluss wurden dann die Mini- Muffin- Formen befüllt. Zuerst bis zum Rand einfüllen und dann noch eine Erhebung draufdrücken, damit die Badebombe so ausschaut, als ob der Muffin beim backen aufgegangen wäre.

Die zweite Fuhre habe ich dann rot und blau eingefärbt und auch andere Öle zum beduften verwendet.

Zum Trocknen habe ich die Badebomben in der Silikonform gelassen und diese auf der Heizung mehrere Tage trocknen lassen. Einmal durchgetrocknet sind sie relativ stabil.

Ein bisschen Abstand zwischen den Formen ist wichtig, sie können tatsächlich ein bisschen aufgehen.

Das Loslösen aus den Formen sollte mit Fingerspitzengefühl erfolgen. Die Badebomben sind zwar einigermaßen stabil, aber nicht unverwundbar!

Tipps:
Mit Einmalhandschuhen kann man sehr gut arbeiten ohne sich dabei vollzusauen.
Die Schüssel sollte so groß gewählt sein, dass die Förmchen bequem in der Schüssel befüllt werden können, auch die Farben sollten komplett in der Schüssel vermischt werden- es ist ein bisschen bröselig.
Vor dem Vermengen der Farbe und dem Öl am Besten alle Zutaten schon öffnen und in Griffweite stellen, ebenso die Förmchen.
Wer die Badebomben verschenken möchte und selbst keine Badewanne hat kann eine kleine Menge extra machen und sie im Waschbecken ausprobieren: Einfach Wasser ins Waschbecken geben und das kleine, durchgetrocknete Stück reinwerfen.
Bei unterschiedlichen Farben immer von hell nach dunkel arbeiten, so muss zwischendurch nichts ausgespült werden.







Mittwoch, 7. Dezember 2016

WITTENer anSICHTEN mal kaleidoskopisch

Kaleidoskopische Ansichten aus Witten


Prunkvoll schaut es aus
Ein Blick vom Kornmarkt auf das Wittener Rathaus und die Johanniskirche.

Bis in die Unendlichkeit
Altbaucharme im Wiesenviertel/ Witten.

Ein Ganzes oder doch nur ein Teilstück?
Ein Teilstück des so genannten Bumerangs, der Bushaltestellen- Überdachung auf dem Wittener Rathausplatz.

Donnerstag, 17. November 2016

Eröffnung des Wittener Weihnachtsmarktes oder "Keine Schlüpferbeleuchtung mehr in der Stadt"

Der Wittener Weihnachtsmarkt ist klein aber fein, gemütlich und familiär. 

 

Wittener Weihnachtsmarkt, Eröffnung 2016

Und in diesem Jahr hat sich die Stadt zudem von der umstrittenen Weihnachtsbeleuchtung getrennt- den Schlüpfern, Schlüppis und Unterhosen, die schon in Eislingen im letzten Jahr für allgemeine Netzbelustigung sorgten (siehe auch hier).
Niemals wieder Unterhosen ;)
Bisweilen war in den Netzwerken viel Kritik zu lesen, aber mittlerweile hat es sich scheinbar herum gesprochen- ein Weihnachtsmarkt, der für das leibliche Wohl sorgt und "vor der Haustür" zu einem besinnlich- fröhlichen Miteinander einlädt bietet mehr als ein im dichten Gedrängel schubsendes Publikum, welches sich lawinenartig von Stand zu Stand schlängelt.
Eine Eisbahn ist das Highlight des Rathausplatzes
Witten ist nicht New York- und hat dennoch eine Eisbahn. Und so muss man das Aufregende nicht am anderen Ende der Welt suchen, sondern darf auch in den heimischen Gefilden immer wieder aufs Neue überrascht werden.
Die neue Beleuchtung in der Wittener Fußgängerzone

So auch in diesem Jahr, als eben zum ersten Mal keine Schlüpfer die Fußgängerzone zierten. Schicke Sterne als Topping auf hellen Zapfen, die sich alleeförmig durch die Straße ziehen bieten einen ungewohnten, neuen Anblick.
Glühweinpyramide mit Slip
Und auch das Programm ist vielfältig. Es gibt "Geschichten am Stall", Musik, Theateraufführungen, Eisstockschießen, Konzerte, ein Feuerwerk und vieles mehr. Das komplette Programm findet sich hier auf der (externen) Seite des Wittener Stadtmarketings.

Das Feuerwerk sorgt für gespaltene Freude, der Anblick lohnt sich allerdings

Natürlich kann der Wittener Weihnachtsmarkt nicht mit den kleinen, romantischen Tages- oder Wochenendmärkten der umliegenden Burgen und Schlössern mithalten, aber er lädt seine Einwohner ein um einen netten Nachmittag (oder auch mehrere) in einer vertrauten Umgebung ein kleines bisschen glücklicher zu machen. 
Ein Weihnachtsstern schwebt über dem Markt